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schnecke
Mein armseliges Leben

Irgendwie mach ich mich hier auf meinem Blog nur noch zum Affen und stell mich wie eine armselige Verliererin dar. Aber das bin ich im Moment und das gebe ich auch ehrlich zu.

Irgendwie läuft in letzter Zeit gar nichts mehr rund und ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr besser wird. Obwohl...vor ein paar Wochen war alles katastrophal und jetzt ist es nur noch schrecklich. Ist schonmal eine Verbesserung, hm?

Erst der ganze Mist mit der Schule, der Schulwechsel und meine psychischen Probleme, die mir das Leben wahnsinnig schwer gemacht haben und jetzt hab ich das Gefühl, dass ich meine Freunde vollkommen verliere. Zumindest die, die noch übrig geblieben sind.

Zum einen wäre da meine BF. Durch ihren Job hat sie ziemlich wenig Zeit. Ich verstehe das und...versteht mich nicht falsch, ich freu mich wahnsinnig für sie, dass ihren Traum erfüllen konnte, aber es dreht sich alles nur noch um ihren Job. Wenn sie mich Abends anruft, dann kann ich mir 30-60 Minuten ihre Erlebnisse auf ihrer Arbeit anhören. Wäre auch kein Problem, denn beste Freundinnen hören gerne zu, aber ich komme überhaupt nicht mehr zu Wort. Ich habe das Gefühl, dass es völlig egal ist, wie es mir geht...das keiner versteht, was ich durchgemacht habe und gerade sie sollte doch versuchen mir in der Sache zuzuhören, oder? Wenn sie von ihrem Job erzählt, fühl ich mich dazu noch wie jemand, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt, obwohl es nicht so ist. Immerhin bin ich wieder aufgestanden, auch wenn es eine Weile gedauert hat und ich die Nachwirkungen immernoch spüre. Sie versteht einfach nicht, wie hart das für mich war und scheint die ganze Sache total abzutun und behandelt mich, als wäre ich doof. Und das bin ich nicht, dass weiß ich. Außerdem haben wir uns in den vergangenen 2 Monaten ganze 2 mal gesehen. Einmal für 20 Minuten und einmal für 3 Stündchen. Wow, das hat es echt gebracht. Ich vermisse einfach die gemeinsame Zeit mit ihr. Das Lästern, das Lachen, das Reden...alles. Seit Wochen sagt sie, dass wir wieder was miteinander machen müssen aber im Endeffekt kommt doch nie was zustande. Und jetzt, wo ich Freitag echt jemanden bei mir bräuchte, ist sie wieder nicht für mich da. Weil sie nicht kann/darf. Und ich versuche wirklich ihr das zu glauben, aber ich kann einfach nicht. Weil ich Menschen schlecht vertrauen kann. Ich weiß ich sollte es, weil sie meine beste Freundin ist, aber ich wurde einfach zu oft von Menschen enttäuscht, als das ich irgendwem noch zu 100% vertrauen könnte, außer vll. meiner Familie. Wobei sich 'Familie' auch nur noch auf meine Eltern und meinen Bruder bezieht, da der Rest der Familie irgendwie auch nichts mehr mit mir zutun haben will, anscheinend. Und die andere Hälfte weiß nichts von meinem Schulwechsel, weil ich einfach nicht will, dass es an die große Glocke gehängt wird.

Liegt das Problem jetzt bei mir oder bei den anderen? Oder bei beiden?

Und zum anderen wär da die liebe M., die mir gestern echt geholfen hat und deren Worte echt wahnsinnig gut taten, aber so wie es aussieht, können wir uns schon wieder nicht sehen. Und das ist echt scheiße, auch wenn sie nichts dafür kann.

Und jetzt stellt sich mir die Frage: Bin ich so schlimm? Was ist an mir so schrecklich, dass sich anscheinend alle von mir abwenden und nur noch das nötigste mit mir reden?

Aber eins weiß ich: Ändern werde ich mich nicht. Denn am Ende des Tages bin ich die jenige, die vielleicht alleine da steht, aber wenigstens kann ich noch in den Spiegel sehen und sagen 'Das bin ich. Und ich verstelle mich für nichts und niemanden.'

xoxo Jill

21.10.09 16:38
 


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